Renaturierung

Schon in der Planung wird der Rekultivierung einer Rohstoffabbaufläche eine ausschlaggebende Bedeutung zugesprochen. Der Rohstoffabbau greift zeitlich befristet in den Naturhaushalt ein – aber so, dass nach Ende des Abbaus andere und häufig höherwertige Lebensräume entstehen. Im Genehmigungsverfahren werden Rekultivierungspläne mit den Naturschutzbehörden entwickelt, die den Zustand nach Abbau der Flächen und eine Folgenutzung festlegen.


Das Rohstoffgebiet wird im Trockenabbauverfahren abgebaut und mit unbelasteten Böden aufgefüllt. Die Flächen werden zu Sukzessionsflächen oder Weideland für Pferde und Rinder.  Sukzessionsflächen werden zum Großteil zur natürlichen Entwicklung sich selbst überlassen. Stubben- und Steinschüttungen werden angelegt – in diesen Bereichen siedeln sich meist Amphibien, Vögel und Kleintiere an, die damit dauerhaft einen Unterschlupf gefunden haben.



In den Rekultivierungsplänen sind Maßnahmen wie das Anlegen von Kleingewässern, Knicks, Erdwällen und Anpflanzungen abgestimmt. Die umfangreichen Rekultivierungsarbeiten werden von uns mit höchster Sorgfalt, fortschreitend und zeitnah mit dem Abbau durchgeführt. Ein nachhaltiger Rohstoffabbau berücksichtigt sowohl ökologische als auch ökonomische Interessen und sichert so die Rohstoffversorgung auch künftiger Generationen.

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